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Wien, Januar 2021

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wir hoffen Sie hatten erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2021!

Zum Jahreswechsel sind hochqualitative wissenschaftliche Publikationen erschienen, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten.

Neu erschienen und ab sofort im Verlag Holzhausen erhältlich:

SoSchrÖAI - Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 60 (2020)

Der Kult der METER/KYBELE in Westanatolien und in der Ägäis
Akten des internationalen Symposions an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 24. Oktober 2017


Michael KERSCHNER (Hrsg.)
223 Seiten | 21 x 29,7 cm | Hardcover | EUR 90,00 | ET: Dezember 2020

ISBN: 978-3-903207-51-6 
ISSN: 1998-8931

Die Göttin Meter spielte in der Religionsgeschichte Anatoliens eine herausragende Rolle. In Keilschrifttexten aus dem kappadokischen Kanesch lässt sich im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. erstmals die Verehrung einer Göttin Kubabat nachweisen. Im spätbronze- und früheisenzeitlichen Karkemisch am Euphrat wurde Kubaba als Stadtgöttin verehrt. In Phrygien war die wesensverwandte Matar (Kubilaya) die dominierende Gottheit. Sowohl Kubaba als auch Matar fanden ihren Weg nach Westanatolien, wo sie in Lydien und im griechischen Siedlungsbereich Ioniens und der Aiolis zu einer einzigen Göttin verschmolzen, die Meter, seltener Kybele genannt wurde. In der Ostägäis fand Meter Eingang in das griechische Pantheon. Im späten 3. Jahrhundert v. Chr. gelangte sie als Mater Magna nach Rom, und ihr Kult verbreitete sich im gesamten Imperium Romanum.

Zu dem eintägigen Symposion an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, dessen Beiträge dieser Band enthält, fanden sich elf internationale Forscherinnen und Forscher ein, um religionsgeschichtliche und archäologische Fragen des Kults dieser Göttin zu diskutieren. Das übergreifende Thema des Bandes ist die Dynamik der Gottesvorstellungen und -darstellungen in den Religionen des Mittelmeerraumes, untersucht am Beispiel einer Göttin, deren Verehrung in unterschiedlichen Kulturen über einen langen Zeitraum in diversen Manifestationen fassbar ist. Die Beiträge zeichnen den Weg nach, den die Muttergöttin vom Vorderen Orient über Anatolien in den Ägäisraum und weiter nach Rom nahm. Dabei wandelten sich die religiösen Vorstellungen und Praktiken ebenso wie die Darstellungen.

 
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Das Österreichische Archäologische Institut ÖAI der Österreichischen Akademie der Wissenschaften publiziert im Verlag Holzhausen die Jahreshefte, Ergänzungshefte und Sonderschriften.

Informationen zur gesamten Reihe finden Sie hier.

 

PHERSU 2

Das Bankett. Ein Bildmotiv zwischen Diesseits und Jenseits im vorrömischen Italien (8.-2./1. Jh. v. Chr.)

Reihe PHERSU. Etrusko-italische Studien - Band 2

Tina MITTERLECHNER
Hrsg. Petra AMANN
Reihen-Hrsg.: Petra AMANN
440 Seiten | 21 x 29,7cm | Hardcover | EUR 86,00 | ET: Januar 2021

ISBN: 978-3-903207-52-3

ISSN: 2616-4019

Bankett- und Gelagedarstellungen spielten in verschiedenen Kulturen der antiken Welt eine wichtige Rolle, dies gilt auch für das vorrömische Italien. Das Motiv, das sowohl ein friedliches Miteinander als auch eine prestigereiche Tätigkeit und damit ökonomischen Wohlstand zum Ausdruck bringt, schmückte zahlreiche Bildträger vom 8. Jh.v.Chr. bis in die römische Zeit. Es findet sich bei den Etruskern, den Griechen Süditaliens und bei anderen auf der italischen Halbinsel lebenden Völkerschaften, wobei ihre Zugänge zum Motiv durchaus unterschiedlich waren, wie Bildträger, Kontext und bevorzugte Bankettvarianten bezeugen. Trotz gegenseitiger Beeinflussungen blieben kulturelle Eigenheiten bestehen und erlauben daher noch heute einen Rückschluss auf die jeweiligen soziopolitischen Strukturen.

In der vorliegenden Studie wird das Bankettmotiv in den verschiedenen Regionen Italiens erstmals systematisch-überregional und nach einheitlichen Kriterien untersucht. Basis für die vergleichende Analyse bilden verschiedene Banketttypen (Einzel-, Paar- und Kollektivbankett), deren maßgebliches, bildimmanentes Kriterium die Anzahl der Bankettierenden darstellt.

 
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Band 1 der PHERSU-Reihe und viele weitere Publikationen sind im Verlag Holzhausen erhältlich:

ÖJh - Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 88 (2019)

Band 88 der ÖJh steht vor allem im Zeichen moderner Feldforschungen. Aus österreichischen Grabungsunternehmungen werden aktuelle Ergebnisse aus Leontion (GR), Kom Ombo (EGY), Velia (I), Bregenz (A) und Trogir (HR) vorgelegt.

Hrsg: Österreichisches Archäologisches Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

464 Seiten | 21 x 29 cm | Hardcover
EUR 135,00
ISBN: 978-3-903207-39-4
ISSN: 0078-3579
Erscheinungstermin: August

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SoSchrÖAI - Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 59 (2020)

Das griechische Befestigungswesen der archaischen Zeit. Entwicklungen - Formen - Funktionen

Die archaische Epoche kann im Hinblick auf das Befestigungswesen als eine Phase des Experimentierens betrachtet werden, in der unterschiedliche Bedingungen
zum Bau von Wehrmauern führen konnten. Wo man sich entschloss, Befestigungen zu errichten, geschah dies auf recht unterschiedliche Art und Weise.
In der Studie sind sämtliche Reste von Befestigungsanlagen zusammengestellt, die in der Forschung der geometrischen oder archaischen Epoche zugewiesen wurden


Oliver HÜLDEN

560 Seiten | 21 x 29,7 cm | Hardcover
EUR 165,00

ISBN: 978-3-903207-41-7
ISSN: 1998-8931
ET: 04/2020

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ErghÖJh - Ergänzungshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 18 (2020)

Eine frühkaiserzeitliche Grubenverfüllung aus dem Hanghaus 2 in Ephesos

Eine auf den ersten Blick unspektakuläre Grube und ihre Verfüllung stehen im Mittelpunkt der interdisziplinär archäologischen Studie. Aus der stratigrafischen Abfolge war zu erschließen, dass bereits das Anlegen der Grube, aber auch deren Verfüllung geplant abliefen, sodass ein bewusster Deponierungsvorgang vorauszusetzen ist. Der Auswertung des keramischen Materials folgend, geschah dies in den 60er Jahren des 1. Jahrhunderts nach Christus.


Sabine LADSTÄTTER

288 Seiten | 21 x 29,7 cm | Softcover 
EUR 89,00

ISBN: 978-3-903207-43-1
ISSN: 1727-2505
ET: 02/2020

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SoSchrÖAI - Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 58 (2019)

Ephesos from Late Antiquity until the Late Middle Ages

Lange Zeit konzentrierten sich die Forschungen auch in der Metropole Ephesos auf die römisch-kaiserzeitliche Stadt, erst in den vergangenen Jahren rückte das „späte“ Ephesos in den Fokus der Aufmerksamkeit. Und als eine der besterhaltenen frühbyzantinischen Städte des Mittelmeerraums bietet Ephesos reichlich Material für Untersuchungen.


Sabine LADSTÄTTER, Paul MAGDALINO

272 Seiten | 21 x 29,7 cm | Hardcover
EUR 90,00

ISBN: 978-3-903207-42-4
ISSN: 1998-8931
ET: 12/2019

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SoSchrÖAI - Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes, Band 57 (2019)

Die altnubischen Dörfer Bāb und Al-Ğūwānī. Letzte Zeugen einer vergangenen Kultur

Der Band stellt ein Projekt vor, das sich als historischanthropologische Forschungsarbeit versteht; diese zeichnet die soziokulturelle Praxis der Kenuzi-Nubier nach, die aufgrund von Überflutungen als Folge des britischen Dammbaus ihre Dörfer in Oberägypten verlassen mussten.


Lilli ZABRANA, Serpil EKREM, Nadia EL-SCHOHOUMI

240 Seiten | 21 x 29,7 cm | Hardcover
EUR 90,00

ISBN: 978-3-902976-81-9
ISSN: 1998-8931
ET: 08/2019 

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