Reihen

Schriften des Kunsthistorischen Museums Wien

Das Heroon von Trysa

Ein Denkmal in Lykien zwischen Ost und West

DAS HEROON VON TRYSA
Ein Denkmal in Lykien zwischen Ost und West
Untersuchungen zu Bildschmuck, Bauform und Grabinhaber

Alice LANDSKRON

Band 1 – Textband
512 Seiten | 24 x 28 cm | Hardcover mit Schutzumschlag |EUR 69,90 | ISBN: 978-3-902976-44-4 | 12/2015
Schriften des Kunsthistorischen Museums | Herausgegeben von Sabine Haag | Band 13 A

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Band 2 – Bildband
220 Seiten | 24 x 28 cm | Hardcover mit Schutzumschlag |EUR 69,90 |ISBN: 978-3-902976-46-8 | ET: 12/2015
Schriften des Kunsthistorischen Museums | Herausgegeben von Sabine Haag | Band 13 B

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Das Haus Habsburg und die Welt der fürstlichen Kunstkammern im 16. und 17. Jahrhundert

Habsburgische Sammlungen und der Kontext der fürstlichen Kunstkammern im Zeitalter von Renaissance und Barock

DAS HAUS HABSBURG UND DIE WELT DER FÜRSTLICHEN KUNSTKAMMERN IM 16. UND 17. JAHRHUNDERT
Schriften des Kunsthistorischen Museums Band 15

Hrsg. Sabine Haag | Franz Kirchweger | Paulus Rainer


328 Seiten | 24 × 28 cm | Hardcover | EUR 34,95 | ISBN: 978-3-902976-65-9 | ET: 04/2016 

Habsburgische Sammlungen und der Kontext der fürstlichen Kunstkammern im Zeitalter von Renaissance und Barock. Eine Publikation zum Stand der Forschung zu Werden und Wesen der fürstlichen Kunstkammern im 16. und 17. Jahrhundert.

Was heute wieder – nach aufwendiger Restaurierung und Wiedereröffnung im März 2013 – in der Kunstkammer Wien in vollem Glanz erstrahlt, besitzt eine lange und bewegte Geschichte. Bereits im 15. Jahrhundert legte Friedrich III. (1415-1493) den Grundstein für jene Kunstsammlung, die in den darauffolgenden Jahrhunderten immer weiter anwachsen und über die Grenzen des Habsburgerreichs hinaus Bekanntheit erlangen sollte.
Die vorliegende Publikation basiert auf einzelnen Vorträgen, die anlässlich des ersten Jahrestages der Wiedereröffnung der Wiener Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum Wien gehalten wurden. Die von anerkannten ExpertInnen im Rahmen dieser Veranstaltung thematisierten Aspekte – die in diesem Werk nochmals übersichtlich und fundiert aufbereitet wurden – umfassen die Geschichte, Herkunft und das Wissen um die ehemalige Vielfalt in den heute in Wien zusammengeführten Sammlungen. Ebenfalls beleuchtet werden Stellenwert und Aussagekraft spezifischer Bestandsgruppen der Kunstkammer. Auch wird der Frage nachgegangen, wie andere Kunstkammern des 16. und 17. Jahrhunderts im Vergleich zur Habsburgerischen Sammlung beschaffen waren. Geschichts- und kunstinteressierten LeserInnen bietet dieser Band einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zu Werden und Wesen der fürstlichen Kunstkammern im 16. und 17. Jahrhundert, zu gültigen Erkenntnissen und zu (noch) offenen Fragen.

Inhalt:

  • Sabine Haag, Vorwort
  • Horst Bredekamp, Die Aufhebung der Grenzen zwischen Kunst und Natur. Geschichte und Gegenwart eines Topos der Kunstkammer
  • Hans Holländer, Spielarten begehrenswerter Dinge – Die Sammlung als Text
  • Paulus Rainer, Wissen. Schafft. Kunst, Tycho Brahe, Johannes Kepler und das Kunstkammerobjekt als Erkenntnisträger
  • Dirk Syndram, Die Macht der Kämmerer: die kurfürstliche Kunstkammer zu Dresden zwischen 1586 und 1640
  • Karl Rudolf, Arcimboldo im kulinarischen Wissensraum, Die Kunstkammer Kaiser Ferdinands I. (1503‒1564)
  • Veronika Sandbichler, „souil schönen, kostlichen und verwunderlichen zeügs, das ainer vil monat zu schaffen hette, alles recht zu besichtigen vnd zu contemplieren.“ Die Kunst- und Wunderkammer Erzherzog Ferdinands II. auf Schloss Ambras
  • Susanne König-Lein, „mit vielen Seltenheiten gefüllet“: Die Kunstkammer in Graz unter Erzherzog Karl II. von Innerösterreich und Maria von Bayern
  • Beket Bukovinská, Kunstkammer Rudolfs II., Entstehung, Niedergang, Wiederentdeckung, Friedrich Polleroß, „Kayserliche Schatz- und Kunstkammer“. Die habsburgischen Sammlungen und ihre Öffentlichkeit im 17. Jahrhundert
  • Literaturverzeichnis

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FREDERIK UND GILLIS VAN VALCKENBORCH. Zwei Italo-Flamen im deutschen Exil

FREDERIK UND GILLIS VAN VALCKENBORCH

Zwei Italo-Flamen im deutschen Exil

Schriften des Kunsthistorischen Museums Band 16

Hrsg.: Sabine HAAG
Autor: Alexander WIED

232 Seiten | 24 x 28 cm | Hardcover | EUR 24,95 | ISBN: 978-3-902976-69-7 | ET: 08/2016

Die Werke dieser jüngeren Valckenborch-Generation, die an Bedeutung ihrem Vater Marten bzw. Onkel Lucas kaum nachstehen und von denen das KHM ebenfalls Bilder besitzt (von Frederik sieben), sind bisher nur in verstreuten Artikeln publiziert worden oder sporadisch in Ausstellungen und Auktionen aufgetaucht. Ein zusammenfassender Überblick ist daher ein schon lange erwartetes Desiderat der Kunstgeschichte. Die Malweise der beiden Brüder ist trotz des Altersunterschieds von vier Jahren derart verwandt, dass eine  Unterscheidung in vielen Fällen schwer fällt. Das Problem ist hier die Händescheidung.

Alexander Wied,  langjähriger Kurator an der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums, versucht, in der vorliegenden Publikation der Reihe Schriften des Kunsthistorischen Museums dieses Problem zu lösen.

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CELLINIS SALIERA
Die Biographie eines Kunstwerks

Hrsg.: Paulus RAINER | Sabine HAAG

Schriften des Kunsthistorischen Museums – Band 19

376 Seiten Textteil & 56 Seiten Bildteil | 24 x 28 cm | Hardcover | EUR 49,95 | ISBN: 978-3-902976-98-7 | ISSN: 2521-3210 | ET: 03/2018 

Im Jahr 1543 überreichte Benvenuto Cellini dem König von Frankreich, François Ier, ein goldenes Kunstwerk, dessen Idee von entgegengesetzten Polen wie Salz und Pfeffer, Wasser und Erde, Mann und Frau dominiert wird. Geschaffen aus kostbarem Material und geleitet von komplexen und vieldeutigen inhaltlichen Komponenten gehört dieses Werk zum Vollkommensten, was die Kunst des Manierismus hervorgebracht hat. Seinem Auftraggeber diente es als Distinktionsinstrument, dessen Nachfolgern als Unterpfand im Dienste europäischer Diplomatie. Im Laufe seines facettenreichen Daseins war es vielbeachtet, aber auch fast vergessen, hochgeschätzt, aber auch oft missverstanden.


Dem wechselvollen Leben dieses wohldokumentierten Meisterwerks nachzuspüren, es gleichsam als sich verändernden Organismus zu betrachten, dessen Biographie geschrieben werden will, haben sich die renommierten Autorinnen und Autoren aus dem internationalen universitären und musealen Bereich sowie die Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Kunsthistorischen Museum zur Aufgabe gemacht. Der Biographie stellt das Buch die Anatomie des Meisterstückes an die Seite und reflektiert somit auch die beiden schriftstellerischen Hauptwerke Cellinis, seine Autobiographie und die Trattati – sein Lehrbuch zu technisch-künstlerischen Fragestellungen. Ein poetischer und stimmungsvoller Bildteil lädt das Auge schließlich ein, die Mysterien des Kunstwerks zu ergründen. So will das Buch den Geist anregen, das Auge staunen lassen und in Wort und Bild ein neues und weitgespanntes Panoptikum zeichnen, das dem Erkennen mehr Gewicht verleihen will als bloßem Wiedererkennen.

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